Ein Argument, mit dem Ärzte immer wieder gegen die direkte Abrechnung ins Feld ziehen ist das Folgende: «Wir wollen, dass die Patienten Honorarschuldner bleiben. Sonst haben die Versicherer zu viel Einflussmöglichkeiten auf uns Ärzte - denn letztlich wollen die Versicherer bei der Art der medizinischen Behandlung mitbestimmen.» Sic! Da stehen sich also zwei Parteien gegenüber – auf der einen Seite die Ärztegesellschaft, die mehr Mitbestimmung der Krankenkassen befürchtet. Auf der anderen Seite die Krankenkassen, die Kosten senken wollen. Und dazwischen: wir Patienten, eine landesweite Pufferzone, hinter der sich die Ärzte verschanzen können? Ein ganzes Volk in kollektiver Geiselhaft, nur um eine offene Konfrontation zu vermeiden? O tempora, o mores! Da sind Sie bei mir als alter Haudegen an der falschen Adresse! Wo bleibt der Mumm? Schon mal etwas gehört, von Angesicht zu Angesicht, Mann gegen Mann bzw. Frau gegen Frau! Nehmen Sie sich ein Exemplum an uns, damals, bei der Schlacht von Silarius! Auf geht’s! Kreuzen Sie die Klingen, führen Sie Ihre Argumente ins Feld, möge der Bessere siegen. Aber wir Patienten haben in dieser Arena nichts verloren – lasst uns frei! Ergo: ich kann nur wiederholen: ich mags direkt!
Kontrolle
Stellte in einer Abrechnung nach einer Operation Unregelmässigkeiten fest, habe diese telefonisch an die KK gemeldet, aber die Rechnung wurde nicht korrigiert..... also ist die *Kontrolle* und der *Einfluss* des Patienten auf Spitäler irrelevant, da die Rechnung so oder so bezahlt wird.
falsche Spitalrechnungen
Bisher habe ich noch fast jede 2. Spitalrechnung korrigieren lassen, weil zuviele Leistungen verrechnet wurden. Dies ist mir aber nur möglich, weil ich jedes Mal auf dem Patientenbüro melde, dass ich eplizit eine Kopie der Rechnung wünsche. Und werden Selbstbehalt und Franchise von der Krankenkasse dann via LSV oder Debit Direct eingezogen?